4. Dezember 2020

Martini – Kirchweih bei der DJK Burghausen

„A Bissle was geht immer!“

Ein Duft von frisch gegrillten und knusprigen halben Hähnchen lag am Samstag über ganz
Burghausen. Diese dürfen an einer „Burghäuser Kirwe“ nicht fehlen. Sie werden mit viel Liebe noch per Hand gewürzt.

BURGHAUSEN. Auch wenn sich die äußeren Umstände zur diesjährigen Martini-Kirchweih in Burghausen extrem gewandelt haben, hat sich die Vorstandschaft im Vorfeld einstimmig dazu entschlossen, diese wie jedes Jahr an Martini durchzuführen. Denn, das versicherten die Verantwortlichen: Kirchweih könne man ebensowenig absagen oder gar verbieten wie Weihnachten oder Ostern. Aber man müsse unter geänderten Bedingungen neue kreative Wege finden, um den alten Brauch und die Tradition weiter zu erhalten. Kirchweih ist Tradition und die Verbundenheit mit der Heimat. Kaum ein anderes Fest hat so viele Facetten und lokale Unterschiede wie die Kirchweih. Sogar im Landkreis findet man verschiedene Gepflogenheiten und traditionelle Abläufe. Die Kirchweihbegeisterung soll auch 2020 ungebremst sein.
Zum ersten Mal wurde die Burghäuser Kirchweih coronabedingt vollständig auf ein reines „To-Go-Konzept“ umgestellt, was man im Vorfeld bereits einige Male sehr erfolgreich testete. Ein spezielles Hygienekonzept wurde detailliert konzipiert, um von Vereinsseite den rechtlichen Grundlagen zu entsprechen. Dass man hier einen sehr guten Weg eingeschlagen hat, lässt sich auch daran erkennen, dass eine Vielzahl von Vereinen analog verfahren bzw. das „Mitnahme-Prinzip“ von Burghausen übernehmen. Die Gäste lobten die handgemachten Klöße mit frischen
Kartoffeln vom Acker und auch die anderen Speisen wie u.a. Reh- und Sauerbraten. Zum Sonntagskaffee möchte man natürlich auch die Torte und den Kuchen nicht missen. Dafür hatten die fleißigen Bäcker-/innen ebenfalls gesorgt. Von der Schwarzwälder Kirschtorte bis hin zur Donauwelle war alles zu haben. Die DJK Burghausen blickt auf eine gelungene Kirchweih zurück. Viele zufriedene Gäste, die die Kirchweihatmosphäre zu Hause auf den Tisch genießen konnten – das war das Ziel. Vielleicht ist es im nächsten Jahr wieder anders. Darauf hofft man.

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